In Deutschland gibt es derzeit drei Netzbetreiber:

* Deutsche Telekom (früher bekannt als T-Mobile)
* Vodafone Deutschland
* O₂ (im Besitz von Telefónica, fusioniert mit dem Konkurrenten eplus in 2014/5)

Ein viertes Netz soll 2022/3 in Betrieb genommen werden:

[1&1 (noch nicht gestartet, nur 5G, mit Roaming auf O₂ in 2G und 4G)]

Bei allen anderen unten genannten Angeboten handelt es sich um Zweit-, Ethno- und Discounter-Marken, Service Provider oder MVNOs der drei oben genannten Netzbetreiber. MVNOs sind im Prepaid-Bereich in Deutschland sehr beliebt und oft günstiger als die MNOs. Sie haben inzwischen einen Prepaid-Marktanteil von mehr als einem Drittel erreicht, was zu den höchsten weltweit zählt.

Alle drei etablierten Netzbetreiber teilen sich den polnischen Markt im Jahr 2021 und können als „Marktführer“ betrachtet werden:

Die Telekom hat den größten Umsatz mit Mobilfunkdiensten und die meisten Geschäftskunden.
Vodafone hat die meisten SIM-Karten herausgegeben, aber viele davon sind für IoT/M2M-Geräte wie Autos und nicht für Menschen
Telefónica ist mit seiner Flaggschiffmarke O₂ Marktführer nach Privatkundenzahlen und Datenverbrauch
Manche Besucher sind überrascht, dass das führende Industriezentrum in Europa immer noch lückenhafte Mobilfunknetze hat. Das deutsche Wort für schwarze Flecken, „Funkloch“, ist allgegenwärtig. Erwarten Sie keine koreanischen oder japanischen Geschwindigkeiten und Netzabdeckungen. Nutzer, Politiker und große Firmenchefs üben nun gleichermaßen Druck auf die Betreiber aus, um die Situation zu verbessern. Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern sind Netzabdeckung und Geschwindigkeit manchmal geringer und langsamer, werden aber zu ziemlich hohen Preisen verkauft. Deshalb wird bald ein neuer Netzbetreiber an den Start gehen, und Sie können für einen kurzen Besuch eine billigere EU-SIM-Karte für das Roaming in Deutschland ohne Aufschläge verwenden.

Aufladen Ihrer SIM-Karte

Deutsche SIM-Karten können auf viele Arten aufgeladen werden, aber nur wenige davon sind für Besucher geeignet, da einige von ihnen deutsche Zahlungssysteme erfordern.

wenn Sie in Deutschland sind:

Kaufen Sie vor Ort in vielen Geschäften einen Aufladegutschein namens Ladebon mit einer PIN, die Sie eingeben müssen. In der Regel liegen diese Gutscheine in der Nähe der Kasse aus. Die Gutscheine der Netzbetreiber sind am weitesten verbreitet. Sie können verwenden:
Telekom-Gutscheine für congstar und ja!/Penny mobil, Edeka connect und Kaufland mobil
Vodafone-Gutscheine für otelo, Fyve und Lidl Connect
eplus-Gutscheine für Aldi Talk, ortel Mobil, ay yildiz und NettoKOM
O₂-Gutscheine für O₂ my Prepaid (Loop), Tchibo und Netzclub.

Für Lycamobile und Lebara benötigen Sie spezielle Voucher, die weniger weit verbreitet sind. Beachten Sie, dass die Abrechnungssysteme von eplus und O₂ noch nicht vollständig zusammengelegt sind und Sie den einen Gutschein nicht für die andere Marke verwenden können.
Bei einer der drei großen Drogerieketten (Rossmann, Müller, dm) oder bei großen Einzelhändlern wie Edeka, Rewe, Netto, Kaufland, Aldi, Lidl oder anderen Ketten können Sie die meisten Marken nachfüllen und an der Kasse mit einer internatl. MasterCard, VISA und manchmal sogar AmEx.

Zeitungskioske, Postagenturen, einige Tankstellen, einige Supermärkte oder auch Fahrkartenautomaten einiger öffentlicher Verkehrsbetriebe sind weitere Aufladestellen. Achten Sie auf das Logo des Anbieters, aber die Akzeptanz variiert je nach Anbieter.
Die meisten deutschen Einzelhändler verkaufen keine Rubbelkarten, sondern händigen stattdessen einen Papierzettel mit einem PIN-Code aus. In Supermärkten müssen Sie dazu entweder ein Schild in der Nähe der Kasse aufheben oder die Kassiererin nach einem Ladebon für Ihren Anbieter fragen. Sie erhalten dann einen Zettel mit der Gutschein-PIN, die Sie in Ihr Telefon eingeben müssen.

Wenn Sie sich in Deutschland oder im Ausland aufhalten (um eine bestehende SIM-Karte am Leben zu erhalten, vor der Ankunft aus dem Ausland aufzuladen oder während des Roamings im Ausland):

Einige SIM-Karten können mit internationalen Kreditkarten (VISA, MasterCard) und manchmal mit PayPal auf den Websites der Anbieter aufgeladen werden. Einige ausländische Kredit-/Debitkarten wurden jedoch in der Vergangenheit abgelehnt, und einige Anbieter erheben für die Transaktion einen kleinen Aufschlag.
andere SIM-Karten erlauben immer noch keine Online-Aufladung per Kreditkarte oder haben diese Funktion deaktiviert. Hier müssen Sie stattdessen auf Drittanbieter zurückgreifen
Xoom by PayPal und Amazon verkaufen Aufladungen für die meisten Marken ohne Aufschläge (es können lediglich Währungsabdeckungsgebühren anfallen)
als letzte Möglichkeit können internationale Aufladeagenturen die Transaktion gegen einen hohen Aufpreis von bis zu 10 % durchführen.
Aufladungen der meisten großen Marken sind mit einem Mindestbetrag von 15 € verbunden, was wegen des verbleibenden Guthabens unpraktisch sein kann. Bei Lycamobile und Lebara können Sie ab 10 € aufladen, bei Lidl Connect, Aldi Talk (nur in den eigenen Lidl-/Aldi-Filialen) und Vodafone (nur über die eigene Website) schon ab 5 €.